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Interessantes für Kunst und Kulturliebhaber

Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein

Das Schloss Neuschwanstein wurde 1869 bis 1886 unter König Ludwig II. von Bayern an Stelle der Ruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Heute ist es wohl das berühmteste Bauwerk König Ludwigs II. und befindet sich in einzigartiger Lage mit atemberaubendem Bergblick auf einem Felsen über der Pöllatschlucht.

Die Gestaltung der Innenräume ist vor allem an die Inhalte deutscher Rittersagen, sowie die musikalische Ideenwelt Richard Wagners angelehnt. So ist der Sängersaal, der an den der Wartburg bei Eisenach erinnert, mit einigen Schlüsselszenen aus der Parzival-Dichtung sowie der Sage um den Heiligen Gral geschmückt. Ein absolutes Highlight stellt der 15 Meter hohe, in Blau und Gold gehaltene und mit einem wunderschönen Mosaikboden ausgestattete Thronsaal dar. Er ist dem Stil einer byzantinischen Basilika nachempfunden. Der König starb jedoch, bevor der Saal fertiggestellt werden konnte, und somit wurde der Thronsaal nie benutzt.

 

 

Schloss Hohenschwangau

Schloss Hohenschwangau

Oberhalb des Alpsees liegt verträumt das Schloss Hohenschwangau. Quellen aus dem Jahr 1523 zufolge war die Burg Schwanstein damals in schlechtem Zustand. Aufgrund des dünnen Gemäuers konnte sie keinesfalls mehr als wehrhaft bezeichnet werden. Somit ließ sie der Augsburger Patrizier Paumgarten zwischen 1538 und 1541 von dem italienischen Baumeister Licio de Spari instandsetzen. Dies war jedoch so aufwendig und umfassend, dass eher von einem Neubau der Burg als von ihrer Restaurierung gesprochen werden konnte. Anschließend wählte die Herrschaft von Schwangau die Burg als Hauptsitz.

Im Laufe der Jahrhunderte verkam die Burg nach mehrmaligem Besitzerwechsel aber wieder zur Ruine, bis Kronprinz Maximilian von Bayern dem Reiz dieses Ortes erlag und sie kaufte. 1832 - 1836 ließ er die Burg Schwanstein im neugotischen Stil wieder aufbauen, daraufhin wurde sie zum Schloss Hohenschwangau und diente König Maximilian II. als Sommersitz. Das erklärt die Schönheit und Fülle der Dekorationen der Innenräume und der zahlreichen Wandbilder. Auch sie erzählen von den lobsamen Helden der deutschen Geschichte und Sagenwelt, nicht zuletzt auch von den Ruhmestaten der damals lebenden Wittelsbachergeneration. König Ludwig II. verlebte hier seine Kindheit und Jugend.

Museum der bayerischen Könige

Museum der bayerischen Könige

Viele Jahre lag das einstige Grandhotel „Alpenrose“ unterhalb der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau im Dornröschenschlaf, bis das historische Gebäude zu einem Museum und einem Restaurant umgebaut wurde.

Das Museum der bayerischen Könige erzählt die viele Jahrhunderte zurückreichende Geschichte des Hauses Wittelsbach, eine der ältesten Dynastien Europas. In einem begehbaren Stammbaum ist die Geschichte der Familie anschaulich dargestellt. 

Antike Römervilla am Tegelberg

Römervilla am Tegelberg

Von der sog. Römervilla wurde 1934  im Schatten des Tegelbergs die ersten Spuren eines ausgedehnten römischen Gutshof (villa rustica) entdeckt, der in der Mitte des 2. nachchristlichen Jahrhunderts gegründet worden war.

1966 und 1996 sind beim Bau der Tegelbergbahn-Talstation sowie der Sommerrodelbahn weitere Gebäude ausgegraben worden.

Zur ländlichen Architektur gehören auch Privatbäder; sie bevorzugen nicht nur die Badefreuden der Römer, sondern auch den hohen Anspruch an die tägliche Körperpflege.

Selbst kleine Familienbäder besaßen alle Einrichtungen, die man aus den öffentlichen Bädern der Städte oder von den Kaiserthermen kennt.

Burgenmuseum Ehrenberg

Burgruine Ehrenberg

Auf Zeitreise kann sich begeben, wer ins Burgenmuseum Ehrenberg nach Reutte geht; denn hier bekommt man einen unvergesslichen Einblick in das Leben der Bewohner einer mittelalterlichen Burg.

Die Burgruine Falkenstein

Burgruine Falkenstein

Auf dem Falkenstein (1277 m) errichtet, ist die Burgruine Falkenstein bei Pfronten im Allgäu die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Von der Burg hat man einen wunderbaren Blick auf das unterhalb liegende Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Berge. Die Burg selbst bestand hauptsächlich aus einem »Festen Haus« und einer schwachen Ringmauer. Etwa 50 Meter unterhalb, dort wo sich heute das Burghotel befindet, standen die Wirtschaftsgebäude.

Burgruine Eisenberg

Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Zusammen mit der nur 300 m entfernten benachbarten Burgruine Hohenfreyberg ist die Ruine Eisenberg eine der bedeutensten Burgen im Allgäu. Von dieser seltenen Mantelmauerburg sind von den inneren Gebäuden nur noch die Grundmauern und Kellergewölbe erhalten. Empfehlenswert wäre ein Besuch im Eisenberger Burgmuseum in Zell. Während den Erhaltungsmaßnahmen auf der Ruine Eisenberg wurden immer mehr Funde zu Tage gefördert. Daher entschloss sich der Burgenverein Eisenberg dazu, ein Burgmuseum einzurichten. So dokumentieren die 11 Vitrinen und zahlreiche und Schautafeln die Geschichte der Burg Eisenberg.